20. Mai 2015

Zwanglos und herzlich

Keine Zwänge mehr. Sie missbrauchen den Alltag auf destruktive Weise.

Meine bisherigen Blogs haben sich durch die Höhen und Tiefen der Bloggerwelt bewegt. Etwas wurde mir dabei fremd und deshalb gewann die Lustlosigkeit die Oberhand.

Die virtuelle Welt ist Teil des Lebens unserer Zeit. Sich abzugrenzen hier, wie dort wichtig. Wie weit diese Welt von uns tagtäglich Besitz ergreift, hängt von jedem Einzelnen ab, Einsichten vorausgesetzt.

Ich habe einige Zeit darüber nachgedacht, was mir fremd geworden ist oder anders ausgedrückt, was ich anders machen möchte. Selbstfotografiertes und Alltagsgeschichten gab es auf meinen Blogs vorher ja auch.

Eine Weile lang hatte ich Mühe, eine Stalkerin abzuschütteln, was das Schreiben nicht gerade begünstigte. Dann fiel mir eine bestimmte Art von Kommentaren ins Auge, die ich mit "Masse statt Klasse" beschreibe und die mit Berechnung einhergeht:" Ich schreib Dir und Du schreibst mir".

Das ist ganz und gar nicht mein Ding! Ich schreibe gerne Kommentare, individuell und auf das Thema bezogen, aber nur, wenn ich gerade dazu in der Lage bin und das bin ich nicht ständig und auch nicht zu jedem Thema. Ich besuche gerne Blogs und dabei ist zwanglos meine Devise!

Was passt also heute und wie soll mein Blog aussehen, was beeinhalten? Als moderne Plattform soll es mich und meinen Alltag widerspiegeln. Sein Leitmotiv sind die Momente, die aneinandergereiht Teil meines Lebens sind. Ich möchte: Heute das Gewesene für die Zukunft aufschreiben, zuerst für mich in einer Art Tagebuch, so wie es von Anfang an gedacht war ............. das mit den Blogs.

Und selbstverständlich freue ich mich über Leser und ihre Kommentare, weil es Viele gibt, die mir durch ihre liebenswerten Worte ans Herz gewachsen sind. Ich freue mich auf das Wiederlesen!

Beate




Kommentare:

  1. Oh - hab ich dich tatsächlich wiedergefunden! Ich freu mich!
    Es geht mir momentan ziemlich ähnlich, wie du es beschreibst - ich möchte das Bloggen nicht aufgeben, aber irgendwie ist gerade Flaute, und ich suche noch nach "frischem Wind".
    Und der wird kommen, da bin ich sicher... ganz zwanglos.
    Bis dann -
    Brigitte

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  2. Ich habe mich eine ganze Zeit lang gefragt, was mir am Bloggen quer läuft. Manches ging von mir selbst aus, anderes mißfiel mir, was sich im Laufe der Jahre eingebürgert hat. Meine unterschiedlichen Versuche waren eben die Suche nach der Bedeutung des Bloggens für mich, heute, ein Ausprobieren. Dass ich meine alten Blogs (Vonwegen einfach und Augenblicke) immer noch habe, hat mir gezeigt, dass es wert ist, die virtuellen Tagebücher aufzuheben. Inzwischen haben sie tatsächlich eine besondere Bedeutung für mich. Die Flexibilität der Einträge obliegt ja mir und zwanglos steht jetzt vorne an. "Frischen Wind", den wünsche ich uns Beiden auch. Huuuuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii.

    :-)

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  3. beschrieben wie wir uns fühlen und immer wieder überdenken wir was gut ist und wie und wann, Kommentare geben oder lesen die Blogs nur wenn wir Zeit und Lust haben. Wir sind viel draussen und radeln und sehen so vieles tolles lebendiges das wir in unseren Blogs für uns befesthalten wollen und die wo es gerne mit an sehen wollen weil sie die Liedenshcaft teilen ist sehr schön, wenn nicht macht nichts. Zahlen oder wieviel Blogger haben oder posting intressiert uns nicht.
    Wie schön oder ausgefallen auch nicht nur der Spass was tolles wunderbares gesehen zu haben aber auch das wichtige in unsere Umgebung was wir nicht begreifen wie Menschen sind die so sinnloses tun oder handeln, begleitet uns ein Stück mit soll aber nur ein Stück vom Leben sein, die Freude in unsern Inneren ist gerade sehr gross da wir so zusammen gewachsen sind und uns so gut verstehen alle miteinander. Du siehst wir haben auch die alten Blogs verlassen haben sie aber für uns zum nach lesen und ansehen behalten, sie werden bald gelöscht ganz. Jetzt sind wir mitten im Leben an gelangt das gestalten in der Aussenwelt. Den Druck weg genommen keine Mailaddy, keine Treffen von Blogger da es zuviel wäre.. und haben es geschafft nein zu sagen. Wir sind so voll mit all den Gefühlen für uns und unseren Leebnspartner und den Alltag da gibts Moment nichts dazwischen.
    Schön dass du dich gemeldet hast wann du wolltest und Danke dir für die Offenheit!
    Lieben Gruss (wir, gross und klein) Elke

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  4. Liebe Elke,

    schön auch wieder von Dir (Euch) zu lesen !!
    Im Sommer ist so viel zu tun, sodass das Schreiben immer ein bißchen kürzer kommt. Zwanglosigkeit ist so wichtig, damit die Freude an dieser Gemeinschaft und dem Schreiben nicht verloren geht. Ich finde es so ermutigend, wenn trotz der Pausen beim Schreiben oder Kommentieren die lose Gemeinschaft erhalten bleibt, die mit der Zeit entsteht, weil man gemeinsame Interessen hat. Danke für Dein Hiersein.

    Gruß von Küste zu Küste
    Beate

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