18. September 2015

Gartengenüsse: Kresse, Kohl und Kürbis

So nach und nach leeren sich die Beete. Das Ende des Gartenjahres rückt unübersehbar näher. Nach der fast unüberschaubaren Fülle des Sommers heben sich jetzt Details hervor, für die man den grünen Blattdschungel "liften" muss.

Klein und fein wächst der Rosenkohl an den Blattansätzen dem Frost entgegen, den er für die Erntereife braucht. Im Gewächshaus röten die Tomaten in moderatem Tempo; schön eine nach der anderen.

Die ausufernde Art der Kürbisgewächse hat dem Hokkaido viel Platz verschafft. Ganz ideal war sein Standort nicht oder war es zu wenig Sonne und zu wenig Wasser. Nur drei Kürbisse hatten bisher die typisch orange Farbe, viele blieben gelb ... sie haben kaum mehr eine Chance ganz reif zu werden. Aber als Deko eignen sie sich doch!

Die Kapuzinerkresse blüht üppig. Sie hat schließlich das gesamte Kohlrabibeet in Beschlag genommen, sich um den Lauch gewunden und ist an einer Tomatenstütze emporgewachsen. Sie darf das, beim ersten Frost ist alles vorbei!

Der Grünkohl fand seinen Platz in diesem Jahr unter der Vogelbeere. Und weil Singvögel, wie kleine Kinder, nicht warten können, bis die leckeren Beeren ihnen den Winter überleben helfen, fallen viele kleine Kügelchen zwischen die groben Blätter des Grünkohl und bleiben dort hängen.

Kleine Geschichten zu kleinen Dingen, noch ist der Garten voll davon!


Eis Kohl am Stiel





eine Ampel im Gewächshaus



Hokkaido 



am langen Bändel, Samen der Kapuzinerkresse



Grünkohl als Vogelbeerversteck

Kommentare:

  1. Beate? Welche? Die in Schweden?
    I lost your blog. :-)

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  2. Ja, die aus Schweden, liebe Yael ! .....Lange her, nicht wahr .... So schön Deinen Namen wieder zu lesen !!!!!!!

    Lieben Gruß aus dem Norden
    Beate


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