1. November 2015

Licht und Schatten

Typisch Fichtelgebirge: "Fichten, die wie eine Mauer wirken, dunkel und undurchlässig", so dachte ich bis jetzt. Die Wochen in der alten Heimat belehren mich diesmal eines Besseren.

So oft ich kann, halte ich mich in der Natur auf und stelle fest, die Erinnerung verändert im Laufe der Zeit die Bilder. So "monokulturell", wie ich immer dachte, ist der Fichtenwald gar nicht.

Es sind Buchen und Föhren, viele schon Jahrzehnte alt, die dem Wald gerade im Herbst ein leuchtend buntes Aussehen geben. Sie stehen im kontrastreichen Gegensatz zu den Fichten. Auf einer Tour zum "Hauknock", einem Nebengipfel des Kornberg, zeigt sich der heimische, alte Wald von seiner prächtigen Seite, so wie ich ihn selbst nie erlebt habe.

In seinen letzten Tagen war dieser Oktober wirklich golden, dank der Sonne und eben dank der Buchen und Föhren. Ein Blick zum Himmel eröffnete wahre Farbexplosionen in gold, gelb, orange und braun.

 Diese schicke ich zu Katjas "In Heaven".








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