5. Dezember 2015

Waldnächte

Es muss dunkel werden, damit wir das Licht erkennen.

"Nirgends ist es dunkler, als nachts auf hoher See", sagte mir Jemand, der mit seinem Boot den Atlantik überquert hat. Für mich sind Nächte im Wald das dunkelste, das ich kenne und während ich das schreibe, spüre ich, wie ein beklemmendes Gefühl in mir aufsteigt. 

Ich habe aber auch kennengelernt, wie es ist, wenn nur ein kleines Licht das Dunkel heller macht, wie das Auge magisch an diesem einen Punkt festgehalten wird, ihn nicht mehr verliert. Wir suchen in allen dunklen Zeiten nach dem Licht, um am Ende eines Jahres mit dem adventlichen Weg Weihnachten zu finden.









Die Nächte im Wald werden verlinkt mit "In heaven"

Kommentare:

  1. Ein bewegender Text mit wunderschönen Bildern. Eine lichthelle Adventszeit wünscht, Nicole

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  2. Danke Nicole. Vielleicht sollte ich hinzufügen, dass man durchaus versuchen soll, die guten Adventwünsche auf die Menschen auszuweiten, die man nicht sonderlich symphatisch findet. Das habe ich mir für diesen Advent vorgenommen. Spannend, wie sich das dann anfühlt :-)

    LG
    Beate

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  3. Das hast du sehr schön geschrieben und die Fotos dazu untermalen deinen Text wirkungsvoll !
    Gute Gedanken schickst du damit auf den Weg .
    Bei Elke habe ich gelesen, dass du im Fichtelgebirge derzeit bist, das ist ganz in meiner nähe. ein bisschen Schnee findet man ja, aber der wird sicher bald weggetaut sein, wenn es so weiter geht , leider !
    Liebe Grüße
    Jutta

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  4. Ja, es ist herrlich hier und ich habe in den vergangenen Wochen viel Schönes erlebt. Der Schnee fehlt mir nicht so sehr, denn man kann ganz prima Wandern gehen.

    Schöne Zeit im Advent und viel Lichtes
    Beate

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  5. Liebe Beate
    das Licht also ich fühle mich am Meer oder auf dem Wasser sicherer da ich immer meinte es wäre heller aber da sieht man wie man sich täuschen kann wie in einen mitten drin im Wald er wirkt was gruselig in der Nacht und auch andere Geräuschekulisse und doch wirkt ein Licht von einen Stern wenn er am Himmel über einen ist oder von einen entfernten Haus magisch an ziehend.
    Tolle Fotos und gerade das letzte ahhh herrlich!
    Es ist ein wunderbares Posting und das wandern ist toll in den Wäldern dort denke ich mir mal!
    Lieben Gruss Elke

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  6. Liebe Elke,
    anfangs musste ich schon allen Mut zusammennehmen, um nächtens alleine in dem kleinen Waldhäuschen zu sein. Nach einiger Zeit traute ich mich vor die Tür und .... es war wunderbar, friedlich und still. Mein Schwager hat den Segeltörn über den Atlantik (hin und zurück) gewagt und ein paar Fotos gemacht,- atemberaubend. Die Nacht kann man so gesehen nur beschreiben, es ist einfach alles schwarz, wenn es weder Sterne noch Mond gibt, nur das Vorbeirauschen des Wasser ist zu hören und der Wind in den Segeln.
    Es ist schon eine eigenartige Zeit, die Nacht. Manchmal kann ich die langen Abende und Nächte hier in Schweden richtig genießen. Aber das muss wohl so sein, wenn man Im Norden lebt ;-)

    Sei herzlichst gegrüßt
    Beate

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