3. April 2016

Buchweizenexperiment -Teil 2-

Es gibt Tage, da empfinde ich die elektronische Wissensquelle als Glücksfall. Lesend vergleichen und danach mit wachsender Vorfreude Puzzleteil an Puzzleteil für ein solides Basiswissen reihen, so schaffen sich die Startlöcher für das Buchweizenexperiment wie von selbst.

Es heißt, mit Rücksicht auf die Frostempfindlichkeit der Pflanze: Ich muss mit der Aussaat ins Freiland bis Ende Mai warten, noch eine ziemlich lange Zeit und für  mich entschlossen zu lange ... . Deshalb gibt es seit 22. März ein Vorexperiment, gestartet in einem vierkantigen Blumentrog im Gewächshaus. In den mit Pflanzenerde gefüllten Trog habe ich vorab Buchweizen gesät.

Sobald kein Frost mehr zu erwarten ist, darf er draußen weiterwachsen und hoffentlich bald, zur Freude der Bienen, Blüten treiben.


Noch rührt sich allerdings nichts!

Die Zeit, bis zur Aussat ins Freiland, darf mir eine andere Pflanze verkürzen. Der blaublütige Lein ist da eine gute Wahl, glaube ich und das in mehrerlei Hinsicht: als Zwischenfrucht, als Ölsaat, als Faserlieferant und als Bienenweide. Und wie beim Buchweizen geht es mir gar nicht darum große Erträge einzufahren, dazu ist die Fläche viel zu klein. Es geht mir um das "Gewußt  wie", um das Ausprobieren und Erfahrungen sammeln.

Für dieses Jahr darf der übliche Gartenbau etwas im Hintergrund stehen. Auch das hat seinen Sinn, weil Böden als lebende Organismen der Ruhe bedürfen und die sollen sie bekommen.




Kommentare:

  1. So ein garten hat schon was :-))) Wie groß ist der?
    Viele Grüße

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  2. Der Garten hat ungefähr 250qm. Davon ist 1/4 Wiese. Ich möchte den Garten samt Häuschen echt nicht mehr missen. Bisher konnte ich mich dort immer entspannen.

    Gruß, Beate

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  3. ja die Ungeduld *zwinker* aber bis Mai ist aber auch noch lange und ausprobieren warum nicht im Gewächshaus nah ich bin gespannt wie es dann aussieht wenn die Pflanzen raus dürfen...
    Bei dem Wetter weis man nie ob nicht nochmal Nachtfrost kommt.
    Schön die blauen Blümchen .. ein Garten ist schon was feines und du kannst da abschalten und walten wie du möchtest!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Der Garten fokussiert Gedanken. Fast jede Arbeit hat meditativen Charakter, gerade die im Gewächshaus.
      Gestern entdeckte ich die erste kleine grüne Spitze im Blumentrog ... Der Trog muss bis Ende Mai im Gewächshaus bleiben. Das ist die Zeit, wenn ich ins Freiland säen darf. Die Pflanzen im Trog sind dann schon größer und Nachtfröste gibt es (hoffentlich) keine mehr.
      Ich bin auch schon gespannt wie die Weiterentwicklung des Projekt ist.

      Lieben Gruß
      Beate

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  4. Liebe Beate,
    spannend ist dein Experiment... Wunderschön, wie der Lein blüht. Ich wünsche dir einen guten und sonnigen Wochenbeginn.
    Herzliche Grüsse, Sichtwiese

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    1. Ein blühendes Leinfeld ist wie ein Blick in den blauen Himmel oder über einen See, wenn sich die Halme im Wind wiegen. Ich dachte gerade daran, wie sich das blaue Meer, darüber der blaue Himmel und daneben ein blaues Leinfeld auf einem Foto ausnehmen würden ;-).

      Herzlich, Beate

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  5. Lein ist so schön. Die zarten Blüten. Die Fruchtstände. Was machst Du dann damit oder erfreust Du Dich einfach nur daran?
    Lieben Gruß
    Katala

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    1. Es kommt darauf an, wie gut das Experiment glückt. Im Glücksfall ernte ich Leinsamen, den ich im Brot verbacken und/oder als Samen im kommenden Jahr verwenden kann. Wenn die Stängel hoch genug werden, versuche ich Fasern zu gewinnen. Andernfalls wird es wie eine Zwischenfrucht behandelt und untergegraben. Freude daran habe ich in jedem Fall, liebe Katala!

      Herzlich grüßt Dich,
      Beate

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