18. Mai 2016

Oh Mai!

"Oh mei"!,- ist ein Ausspruch meiner niederbayerischen Oma, der so etwas wie erschrockenes Erstaunen bedeutet.

Ein bißchen anders geschrieben, aber mit der selben Bedeutung erlebten wir die Fahrt von Nord nach Süd in die alte Heimat. Besonders beeindruckend fand ich diesmal, wie unscheinbar sich der Frühling im nördlichsten Zipfel Smalands noch zeigt, wie mit zunehmendem Grünen und Blühen der Süden Schwedens erreicht wird. Hat man die Große Brücke und Kopenhagen hinter sich gelassen, lässt das Grün kaum einen Baum aus.

Der zweite Tag ließ uns dann im wonnigen Monat ganz und gar versinken. Innerhalb so kurzer Zeit wird das Süd-Nord Gefälle zwischen meiner neuen und der alten Heimat sehr deutlich. Und wenn sich solche Motive mit ausreichend Helligkeit auch noch fototechnisch festhalten lassen, dann "müssen" Landschafts- und Himmelsbilder einfach in Pixel gebannt werden.

Den Maitanz, den der Temperaturmesser im Auto dabei vollführte, kann ich nur beschreiben. 3 Grad rauf, 4 Grad runter war die Schrittfolge und der größte Sprung, wohlbemerkt "nach unten" waren sechs Grad, dafür hagelte es draußen mit Wucht Eiskörner auf die Windschutzscheibe.

Wenn das kein abwechslungsreiches Programm ist!


Kommentare:

  1. Hallo Beate,

    Du hast Recht, abwechslungsreicher ging das Wetter wirklich nicht mehr.
    Ich wünsche Dir noch viel Vergnügen.

    Viele Grüße
    Nachtfalke

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  2. Jetzt hab ich mir tatsächlich einen Moment lang überlegt, warum du diese gelbe "Bretterwand" neben der Straße fotografiert hast... ;-)
    Aber alle Wetter! das war eine spannende Fahrt und wirklich ein paar Fotos wert.
    Ich wünsche euch eine schöne Zeit, genießt die südlichen Temperaturen (ich fürchte, mir wird es schon bald zu heiß werden...)!
    Brigitte

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  3. Mai hat es auch in sich und das sieht man an die Wetterkrapiolen auf deine Fotos!
    Der Unterschied von Schweden und Deutschland in den Süden kann ich mir vorstellen wie es verändert sich das Blühen!
    Lieben Gruss Elke

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