19. April 2017

Eis am Stiel - Momentaufnahmen

Der April und Die Dachrinne in perfekter Zusammenarbeit: Er spendiert den winterlichen Frühlingstag und sie das Wasser für den "sommerlichen Eisgenuss".

Eis am Stil









18. April 2017

Die Welt der Kontraste - Magische Mottos

Kontraste am Bauzaun


ist das "Magische Motto", das Palaica für den April gefunden hat.



Die ausgewählten Fotos jeweils einem einzigen Kontrast zuzuordnen, hat für mich nicht funktioniert. Wir leben in einer Welt voller Kontraste, weshalb sich die Fotoauswahl viel öfter in zwei oder mehreren Kontrastbereichen wiederfindet. Aber welcher "sticht" zuerst ins Auge? Die Wahl liegt dann in der Entscheidung des Betrachtenden.

Hofer Fußgängerzone

Kirch-, Wohn- und Wasserturm in Malmö

"Kalk-Weiß" in Form und verschiedenen Strukturen

bei mir "round the corner"

der Winter lockert den Griff auf die Felsen

festgezurrt am Pier

zwielichtig

"klare Sache" die Geo-Metrie


berührend, wenn das Leben auf den Tod trifft

8. April 2017

In Sachen Fisch

"Fischers Fritz" muss aus meinem alten Heimatort stammen, weil ... der im Stadtwappen einen Fisch führt. Bemerkenswert ist, dass mein Wahlheimatort ein Schiff im Stadtwappen führt. Daraus ergibt sich
am
Rande
bemerkt, 
ein Sprechtraining der Extraklasse. Ungefähr so:  FISCHIFFISCHIFFISCHIFFISCHIFFISCH.

Irgendwann sollte meine alte Heimatstadt schöner werden. Die Idee wurde geboren, Fischskulpturen in der Stadt aufzustellen. Sponsoren sollten sich dem Thema "Fisch" widmen. Grundlage war eine weiße Kunststofffischform.

Bald tauchten ganz unterschiedlich gestaltete "Fische" im Stadtbereich auf, wetterbeständig, für Leute mit Humor, gesponsort von Firmen und einzelnen Leuten.

Sogar international gab es Sponsoren. Im deutschsprachigen Ausland finden sich Orte mit dem gleichen Namen. Die ließen es sich nicht nehmen, zur Gestaltung meines alten Heimatortes beizutragen. Ein herzliches DANKE nach Österreich und in die Schweiz!

WALLI  WASSER






KRONIX

Natürlich hat die Stadtfischerei noch viel mehr edle Geschöpfe zu bieten. Die "bringe ich mit", wenn ich wieder einmal dort bin. Derweil schicke ich Kronix und Co zu "Freitags Fisch" bei 


31. März 2017

Fischschwärmerei

Fisch gibt es in meinem Schmuckkästchen, auch wenn es KEIN Aquarium ist. Die Brosche ist ein Teil meiner Teenager-Ausstattung, das ist Jahrzehnte her.

Mir fiel sie beim Stichwort "Fisch" zuerst ein. Nichts besonders (für mich natürlich schon), gerate ich ins Schwärmen ... da war die Fischidee geboren. Aus eins mach ??????????? oder

Fischschwärmerei


mehr gibt es zu sehen bei Petra's limeslounge!



21. März 2017

Scheibenweise


Gleich mal vorweg, es hat funktioniert!

Etwas ungläubig sah ich unseren Freund an, der, an unserem Bruchlandungs-Gewächshaus stehend, behauptete:" Was raus geht, geht auch rein"! Na er hat ja gut reden, dachte ich, denn seines im heimischen Garten hatte der Sturm unbehelligt gelassen.


Mit "rein" meinte er dann die Scheiben aus Polykarbon, dem glasähnlichen Werkstoff derselben, die ihren "Flug" bis auf einen kleinen Riss heil überstanden hatten. Diese in das völlig verschobene, verdrehte, leicht gewundene Alugestänge der Grundkonstruktion zu bugsieren schien mir aussichtslos. Da genügen nämlich ein paar Millimeter, um das Ganze zur "Schrottimmobilie" werden zu lassen.

Aber mit manpower, Geduld und Fingerspitzengefühl und später ein paar extra Schrauben, fand Scheibe für Scheibe wieder dort Halt, wo sie hingehörte.


Heute habe ich mein wiederbelebtes Gewächshaus neu eingerichtet, vorläufig zumindest. Und ehrlich gesagt fühlt sich die Gartensaison schon jetzt ein kleines bisschen erfolgreich an.


11. März 2017

Flugversuch(e)

Gewächshäuschen können nicht fliegen. Versuchen sie es trotzdem, gehen sie kaputt. So ganz freiwillig hat mein Gewächshaus das nicht ausprobiert, sondern eher gezwungenermaßen, während des letzten Wintersturms.

Ich war nicht da und konnte ihm folglich auch nicht helfen. Dafür erreichte uns ein Anruf mit der Nachricht vom Flugversuch. Ich hörte es an der Stimmlage und an der Wortwahl gleich zu Anfang, dass da etwas "im Busch ist". "Unangenehme" Nachrichten zu bringen, ist eine Sache, die Fingerspitzengefühl verlangt. In jedem Fall ist es besser auf dem "Teppich zu bleiben".

Letzenendes ging der Flugversuch ins Auge, aber nicht in beide!.  Man wird sehen, ob und wie das Gewächshaus zu reparieren ist, wie der Windschutz, das Rosengitter samt Rose und wie Gartenstühle und Tisch den nächsten Sturm besser überstehen.

Ich fang dann EINFACH MAL VON VORNE an.


  

7. März 2017

"Rauchende" Wasser!

Zum Jahresbeginn kam er an.

Wie soll ich sagen: "Mit herzlicher Spannung erwartet", weil ich ganz außer der Reihe  "amselgesangs fotokalender" bekommen sollte?

Es trifft nicht ganz das Gedankengefühl, aber es war viel, viel Freude dabei (und ist es immer noch), als ich die Postsendung öffnete.

Seinen Platz sollte der Fotokalender, das hatte ich mir schon vorher ausgemalt, natürlich in meiner schwedischen Wahlheimat haben. Wohnt man im Norden, kann es einen doch immer noch weiter nach Norden ziehen. Traumziele: Island, Lofoten, Kahlfjäll, "Nordlicht" ... .

Allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung, wie lange ich meiner Wahlheimat Schweden fern bleiben sollte. Es wurden 5 Monate.

Vor einer Woche war es so weit und nun hängt "amselgesangs fotokalender" an Ort und Stelle, dort wo ich tagsüber mindesten X-mal vorbei gehe.

Weil wir inzwischen schon im März angelangt sind, habe ich allerdings die ersten beiden Bilder des Kalenders "verpasst". Während auf dem ersten Foto ein augenförmiger See mit eisblau gekühltem Blick die kahle Weite bis zu den Bergen mustert, tummeln sich auf dem zweiten quicklebendige Islandpferde vor roten Blechdächern eines Einödhofes. Das dritte Foto des Märzenmonats ist gaaaaanz anders.

Unwillkürlich habe ich den Atem angehalten und konnte das Donnern der stürzenden Wasser ahnen. Die winzigen Menschen auf der anderen Seite des Wasserfalls "Dettifoss" geben den Augen die Chance eines Größenvergleichs.

Ganz nah am Felsabsturz winken gelbe Blümchen mit dem Aussehen von Krokussen. Es würde mich nicht wundern, obwohl es August ist, auf dem Foto. Island hat etwas "Plötzliches". Was das heißen soll?: "Es ist ein unruhiges Land, geologisch gesehen, voller innerer Aufruhr, heißblütig. Die gewaltigen Kräfte, die im Erdinneren schlummern, geben Island oft ein neues Gesicht, mal dramatisch, mal weniger merkbar.

Und so wird jeder Monatsbeginn erneut ein Hineinfühlen in die Natur und Stimmung einer Landschaft knapp am Polarkreis.

Herzlichen Dank, Brigitte!




14. Februar 2017

Magische Mottos: Im Februar




F a s s a d e n  und  F e n s t e r




Fündig wurde ich u.A. in der Stadt Hof. Dort präsentierte sich das kürzlich fertiggestellte Landgericht farbenfroh vor königsblauer Himmelskulisse. Einmal nicht nur im Vorbeifahren gesichtet, vermuten "Neu-Hofer" wohl kaum Justitia hinter dieser Fassade.





Ein paar Steinwürfe weiter präsentiert sich der Sitz der Musen. Gleich zwei moderne Tempel hat ihnen die Stadt gewidmet. Das Städtebundtheater (dazu gehören Coburg und Plauen) hat schon vor Jahren in diesem Neubau seine Pforten wieder geöffnet. Sein "Innenleben" ist noch eines der "Geheimnisse", die ich über kurz oder lang lüften will!





Die beiden Musentempel blicken sich direkt "ins Auge".

Die Freiheitshalle (so benannt, weil man damit der Befreiung vom Nationalsozialismus gedachte) zeichnet für Events der Kategorie "Show" verantwortlich. Die Architektur der beiden Komplexe entspricht ihrem Zweck, so mein Empfinden. Das mag aber jeder für sich beurteilen.
Dach und Fassade verschmelzen, bis es Nacht wird ......  -> hier mehr darüber.








28. Januar 2017

Vintermorgon

TILL  TIIU :-)


Ljuset stiger upp över horisonten. Snön glittrar och från trädens fot sträckar sig en lång skugga mot väst.

På slutet av Januari har solens kraft ändå ingenting att motsatsa frostens bisterhet. Tjocka iskristaller sitter tät på björkens grenar. Även alla andra träd, som växer där borta på tomtens gräns, visa den fina smycken av is.

Medan det Röda på himlen går över i Guld, svävar finfjädriga moln högt uppe och rakt in i solstrålarna. Tystnaden brutits av svag knistrande ljud: Frostens röst!

Inte ens en fågel syns mellan de finfjädrigar moln eller på träden. Var finns dem just nu? Förhoppningsvis hittade fåglarna ett ställe, lite varme, skyddande, kanske mysigare som på björkens höjd.

Så tänker jag, sittande i vardagsrummet, uppvärmt till + 20 grader.

Das Licht steigt über den Horizont. Der Schnee glitzert und vom Fuße des Baumes streckt sich ein langer Schatten gegen Westen.

Ende Januar hat die Kraft der Sonne dem bitteren Frost trotzdem noch nichts entgegenzusetzen. Dicke Eiskristalle sitzen auf den Birkenzweigen. Auch alle anderen Bäumen dort drüben an der Grundstücksgrenze zeigen herrlichen Eisschmuck.

Während das Rot am Himmel in Gold übergeht, schweben feinfedrige Wolken hoch droben geradewegs in die Sonnenstrahlen. Die Stille wird vom einem leisen Knistern unterbrochen: Das ist die Stimme des Frosts!.

Nicht einmal einen einzigen Vogel sieht man zwischen den feinfedrigen Wolken. Wo sind sie jetzt?
Hoffentlich fanden sie einen Ort, ein bißchen wärmer, geschützter und vielleicht gemütlicher als auf dem Wipfel einer Birke!

So denke ich, im warmen Wohnzimmer sitzend, bei + 20 Grad.

19. Januar 2017

Bayrisch Sibirien!

Das ist das Gebiss des Winters.


Und damit hat er mich auf meinem Spaziergang um den Förmitzspeicher gestern Nachmittag öfter als einmal gebissen. Am liebsten beißt er, wenn die Sonne strahlend vom Himmel lacht. Er sitzt dann zähnefletschend im Eck, das nach Osten zeigt.

In der alten Heimat kommt die Kälte aus dem Norden, wie anderswo auch. Wenn es sich aber um sibirische Kälte handelt, kommt sie aus dem Osten. Das hat nichts mit Feindseligkeiten zu tun, sondern mit der besonderen geografischen Lage Oberfrankens.

Nach dem Sturm hat es weiter geschneit, mit Unterbrechungen zwar, aber weitere drei Tage. Damit nichts von "Frau Holles feinen Federn" verloren geht, wurde es eiskalt. Seitdem knirscht der Schnee sogar tagsüber unter den Füßen, als hätte er ein Gebiss.


Vom Speichersee ist nichts zu sehen. Die Eisdecke mit Schneeüberzug ist nämlich vom Uferstreifen nicht zu unterscheiden. Überall hat man Warntafeln aufgestellt. Der Weg um den See ist aufgerauter hartgefrorener Schnee und bestimmt nicht zu übersehen.


Die Sicht ins Land ist fremdartig. Der Schnee hat jede Bodenunebenheit ausgeglichen: Weiße Weite und am Horizont, unwirklich, ein Dorf, ein paar Bäume. Ich fühle mich plötzlich um tausende Kilometer nach Osten versetzt: Sibirien mit einer Schnee - Fatamorgana.


Jeder kleinste Perspektivenwechsel gibt neue Bilder, neue Überraschungen preis. Die Landschaft hat sich mich ihrem Schneekleid selbst neu erfunden, hebt Dinge hervor, die sonst hinter Farben verschwinden.








Und das alles, wie gesagt, nicht in der Wahlheimat Schweden, sondern in der alten Heimat. Während sich hier der Name "Bayrisch Sibirien" bei -10 Grad schon tagsüber alle Ehre macht, wartet die Wahlheimt mit +4 Grad auf. 

Verkehrte Welt?