31. März 2017

Fischschwärmerei

Fisch gibt es in meinem Schmuckkästchen, auch wenn es KEIN Aquarium ist. Die Brosche ist ein Teil meiner Teenager-Ausstattung, das ist Jahrzehnte her.

Mir fiel sie beim Stichwort "Fisch" zuerst ein. Nichts besonders (für mich natürlich schon), gerate ich ins Schwärmen ... da war die Fischidee geboren. Aus eins mach ??????????? oder

Fischschwärmerei


mehr gibt es zu sehen bei Petra's limeslounge!



21. März 2017

Scheibenweise


Gleich mal vorweg, es hat funktioniert!

Etwas ungläubig sah ich unseren Freund an, der, an unserem Bruchlandungs-Gewächshaus stehend, behauptete:" Was raus geht, geht auch rein"! Na er hat ja gut reden, dachte ich, denn seines im heimischen Garten hatte der Sturm unbehelligt gelassen.


Mit "rein" meinte er dann die Scheiben aus Polykarbon, dem glasähnlichen Werkstoff derselben, die ihren "Flug" bis auf einen kleinen Riss heil überstanden hatten. Diese in das völlig verschobene, verdrehte, leicht gewundene Alugestänge der Grundkonstruktion zu bugsieren schien mir aussichtslos. Da genügen nämlich ein paar Millimeter, um das Ganze zur "Schrottimmobilie" werden zu lassen.

Aber mit manpower, Geduld und Fingerspitzengefühl und später ein paar extra Schrauben, fand Scheibe für Scheibe wieder dort Halt, wo sie hingehörte.


Heute habe ich mein wiederbelebtes Gewächshaus neu eingerichtet, vorläufig zumindest. Und ehrlich gesagt fühlt sich die Gartensaison schon jetzt ein kleines bisschen erfolgreich an.


11. März 2017

Flugversuch(e)

Gewächshäuschen können nicht fliegen. Versuchen sie es trotzdem, gehen sie kaputt. So ganz freiwillig hat mein Gewächshaus das nicht ausprobiert, sondern eher gezwungenermaßen, während des letzten Wintersturms.

Ich war nicht da und konnte ihm folglich auch nicht helfen. Dafür erreichte uns ein Anruf mit der Nachricht vom Flugversuch. Ich hörte es an der Stimmlage und an der Wortwahl gleich zu Anfang, dass da etwas "im Busch ist". "Unangenehme" Nachrichten zu bringen, ist eine Sache, die Fingerspitzengefühl verlangt. In jedem Fall ist es besser auf dem "Teppich zu bleiben".

Letzenendes ging der Flugversuch ins Auge, aber nicht in beide!.  Man wird sehen, ob und wie das Gewächshaus zu reparieren ist, wie der Windschutz, das Rosengitter samt Rose und wie Gartenstühle und Tisch den nächsten Sturm besser überstehen.

Ich fang dann EINFACH MAL VON VORNE an.


  

7. März 2017

"Rauchende" Wasser!

Zum Jahresbeginn kam er an.

Wie soll ich sagen: "Mit herzlicher Spannung erwartet", weil ich ganz außer der Reihe  "amselgesangs fotokalender" bekommen sollte?

Es trifft nicht ganz das Gedankengefühl, aber es war viel, viel Freude dabei (und ist es immer noch), als ich die Postsendung öffnete.

Seinen Platz sollte der Fotokalender, das hatte ich mir schon vorher ausgemalt, natürlich in meiner schwedischen Wahlheimat haben. Wohnt man im Norden, kann es einen doch immer noch weiter nach Norden ziehen. Traumziele: Island, Lofoten, Kahlfjäll, "Nordlicht" ... .

Allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung, wie lange ich meiner Wahlheimat Schweden fern bleiben sollte. Es wurden 5 Monate.

Vor einer Woche war es so weit und nun hängt "amselgesangs fotokalender" an Ort und Stelle, dort wo ich tagsüber mindesten X-mal vorbei gehe.

Weil wir inzwischen schon im März angelangt sind, habe ich allerdings die ersten beiden Bilder des Kalenders "verpasst". Während auf dem ersten Foto ein augenförmiger See mit eisblau gekühltem Blick die kahle Weite bis zu den Bergen mustert, tummeln sich auf dem zweiten quicklebendige Islandpferde vor roten Blechdächern eines Einödhofes. Das dritte Foto des Märzenmonats ist gaaaaanz anders.

Unwillkürlich habe ich den Atem angehalten und konnte das Donnern der stürzenden Wasser ahnen. Die winzigen Menschen auf der anderen Seite des Wasserfalls "Dettifoss" geben den Augen die Chance eines Größenvergleichs.

Ganz nah am Felsabsturz winken gelbe Blümchen mit dem Aussehen von Krokussen. Es würde mich nicht wundern, obwohl es August ist, auf dem Foto. Island hat etwas "Plötzliches". Was das heißen soll?: "Es ist ein unruhiges Land, geologisch gesehen, voller innerer Aufruhr, heißblütig. Die gewaltigen Kräfte, die im Erdinneren schlummern, geben Island oft ein neues Gesicht, mal dramatisch, mal weniger merkbar.

Und so wird jeder Monatsbeginn erneut ein Hineinfühlen in die Natur und Stimmung einer Landschaft knapp am Polarkreis.

Herzlichen Dank, Brigitte!