1. Juli 2017

Im Halbschlaf



Er klingt wie eine Aufforderung, morgens um 4 Uhr ... oder auch früher. Sein "Qui, qui", kurz und knapp aus einer niedrigeren Tonlage in eine höhere gezogen, ist das einzig Hörbare in der Windstille.

Der Gesang (?) ist durchdringend. Mein Ohr ist darauf geeicht und wartet regelrecht auf das nächste "Qui". Die Decke darübergezogen, ist wenig hilfreich. Er muss auf einem Zweig ganz in Fensternähe sitzen.

Dann entsteht eine längere Pause. "Wo ist das Gartenrotschwänzchen geblieben?", fragt sich meine wach gewordene innere Stimme; jetzt leicht beunruhigt.

"Quit, quit" ... antwortet es von viel weiter weg, aber immer noch gut hörbar und ich muss unwillkürlich lächeln.


1 Kommentar:

  1. Liebe Beate
    das ist ein wunderschöner Vogel nur wenn sie Morgens aus dem Bett rufen mit ihrem lauten Gesang machts einen schon was aus doch wie du schreibst wenn es auf hört macht man sich sorgen was ist...
    Vermissen würde es dann auch wieder wenn nichts zwitschern würde.
    Schönen Sonntag!
    Lieben Gruss Elke

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