5. August 2017

Elch - Alarm!

Ja, tatsächlich, den gab es gestern Abend.

Der Weg zu einer kurzen Fototour nach Horns Udde führt direkt an unserem Koloniegarten vorbei.
Vorbei?, nein fast immer braucht es noch einmal einen Blick in den Garten, vor allem, wenn sich nach einem Regentag das Schneckenvolk breit machen will.

Die ungewöhnlich aufgewühlten Steinwege zwischen den Gärten fielen mir gar nicht zuerst auf, wohl aber die tiefen Spuren im regenweichen Erdreich der Beete. Der Größe nach zu urteilen, hätte ich nie an einen Elch gedacht, eher an Rehe oder einen Dachs. Mir waren wahrscheinlich nur die Eindrücke der Vorderhufe unter gekommen.

Die Herkunft der Spuren klärte eine Mitteilung auf dem PC auf, nachdem wir von der Fototour nach Hause kamen. Dort hieß es, dass einige zusammengerufene Schrebergärtner gemeinsam den Elch in sein Reich "entließen", das auf der anderen Straßenseite beginnt. Wie der Elch den über 2m hohen Zaun überwunden hat oder ob er aus Versehen eingesperrt wurde, bleibt immer noch ein Rätsel. Die Flucht wurde ihm durch das große Tor jedenfalls erheblicher leichter gemacht.

Archivfoto von 2011

Ein anderes Rätsel: Merkwürdig, dass ein Tier dieser Größe, obwohl es eindeutig durch meinen Garten lief, nicht eine Pflanze zertritt? Fein säuberlich setzte es seine Hufe beispielsweise neben die Pflanzen im frisch angelegten Kräutergarten.

Fotos davon gibt es aber erst heute Nachmittag.



Kommentare:

  1. Das ist mal eine Meldung aus Schweden ich dachte schon bei dir gibt es keine Elche zu sehen, stell dir vor der hätte grüssgott gesagt als du da im Kräuterbeet geackert hättest. Da siehst du wie der aufgepasst hat so ein riesen Kerl und so Feingefühl! Dass der 2 Meter hoher Zaun drüber ist wäre ja ein Wunder oder!!!
    Ich bin mal gespannt was du weiter erzählst!
    Lieben Gruss Elke
    Lieben Gruss Elke

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    1. Die Elchpopulation schwankt sehr stark, je nachdem, wie sie bejagt werden. Tatsächlich sind es sehr scheue Tiere, die sich weg vom Menschen halten. Lediglich, wenn es Autounfälle mit Elchbeteiligung gibt, merkt man, wie viele es doch in den Wäldern gibt. Aufpassen muss man in den Abendstunden sehr.
      Der Elch muss durch das offene Tor reingekommen sein, anders geht es nicht. Wahrscheinlich wurde vergessen das zu schließen, was selten vorkommt.

      Lieben Gruß
      Beate

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  2. Hallo Beate,

    einen Elch hat auch nicht jeder im Garten. Es ist wirklich erstaunlich das er keine Pflanze zertreten hat. War wohl ein Elch mit "Guter Erziehung".

    Viele Grüße
    Nachtfalke

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